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    <description>Am Montag um halb, ja. Natürlich.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 räbreie</dc:rights>
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    <description>In der U-Bahn treffen wir eine alte Schulkollegin von mir. Wir haben beide unser Eis in der Hand, obwohl es draußen regnet. Aber jeder kann ein Eis essen, wenn die Sonne scheint - erst im Regen zeigt sich, wer härter ist als alle anderen. Sie sieht wie immer bezaubernd aus, mit ihrem Bank-Outfit.&lt;br /&gt;
Und auch sexy.&lt;br /&gt;
Dreck. Muss mich wieder auf das Eis konzentrieren - ist besser so.&lt;br /&gt;
Die Schulkollegin mal wieder zu sehen ist auch schön. Auch wenn ich bei sowas oft nicht weiß über was ich reden soll, so läuft das dieses Mal doch ziemlich gut. Meine Eis essende Reisegefährtin hilft dabei, denn sie nimmt am Gespräch teil. Das tut sie immer, sie schafft es irgendwie immer, mit Fremden über irgendwas zu reden. Sie tut sich da nicht schwer - und das mag ich an ihr. Sie redet mit der ehemaligen Schulkollegin. Ich finde es immer interessant, wie die Leute auf uns beide reagieren. &lt;br /&gt;
Es ist immer merkwürdig, solche... Welten aufeinander treffen zu sehen. Leute die man schon ewig kennt und nur ganz selten sieht, treffen auf Leute die man verhältnismäßig kurz kennt und trotzdem so wichtig sind.&lt;br /&gt;
Die Schulkollegin glaubt sicher dass ich mit ihr zusammen bin. Vor allem als sie mit der Schulkollegin über mich redet: &quot;Er erzählt mir ständig dass er in Wien den und die aus dem Waldviertel getroffen hat, das is echt arg&quot;. Das klingt so als ob wir... nun ja... ständig in Kontakt miteinander sind. Was ja auch stimmt.&lt;br /&gt;
Nur nicht - so.&lt;br /&gt;
Und das suckt. Wie immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem ist diese ganze U-Bahn-Fahrt irgendwie ziemlich cool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dankbar. Für das Eis. Dafür, dass ich nicht alleine heimfahren hab müssen. Ich bin dankbar für sie - dafür dass sie über mich erzählen kann, dass sie mich kennt - und dass sie da ist, zum Zuhören. Und dass wir einander fehlen, wenn wir nicht da sind. Jedes Mal. Und dass wir beide so blöd sind, wie wir eben sind. Auf dieselbe Art und Weise. Ich schätze, manchmal bin ich wohl doch leichter zufrieden zu stellen als ich immer glaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein grauenvoller Tag und als ich aus der U-Bahn steige und ich sie vor dem Eissalon stehen sehe, da leuchtet irgendwas in mir, aber ich lasse es mir nicht anmerken. Als ich stirnrunzelnd in den Himmel sehe und feststelle dass es regnet, beginnt sie zu grinsen, weil sie mich dabei beobachtet.&lt;br /&gt;
Nach diesem Tag, da ist jedes grinsende, bekannte, weibliche Gesicht das mir über den Weg läuft allein schon Balsam für die Seele.</description>
    <dc:creator>räbreie</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 räbreie</dc:rights>
    <dc:date>2010-05-04T19:10:00Z</dc:date>
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    <description>Naja, süß ist sie ja schon. Ziemlich sogar. Ich mag es wie sich die Mitte ihrer Stirn manchmal in ganz kleine Falten legt wenn sie die Augenbrauen hochzieht, und ich muss jedes mal kurz mal schlucken bei diesen fast schon unverschämten braunen Reh-Augen. Die sind tödlich, in Kombination mit ihrem Lächeln. Hm. Ich mag es welchen Blödsinn sie verzapft und welche Gesichtsausdrücke sie schneidet. Wie sie mich, während sie mich ansieht, den Kopf langsam auf ihre Hände stützt. Ein guter Freund sagte vor kurzem sie schaut aus wie siebzehn. Sie sieht schon jung aus, das stimmt - aber ich mehr als das finde her sie VERHÄLT sich manchmal wie siebzehn, ein bisschen kindisch - aber gerade das finde ich auch süß. Wir haben definitiv dieselbe Art der Fantasie, einen sehr ähnlichen Humor - zumindest was das Abstarkte, Absurde betrifft. Wir denken uns ziemlich verrückte Sachen aus, die dann unsere Insider sind. Wir haben sowas wie eine ganz kleine, eigene Welt.&lt;br /&gt;
Und deswegen stehe ich wohl dann doch ein bisschen auf sie, auch wenn ich es noch so oft leugnen möchte. Auf das alles. Auf die kleine Welt.&lt;br /&gt;
Aber es ist von meiner Seite alles sehr vorsichtig, ich möchte nicht zuviel investieren. Ich habe Angst vor mehr, weil es - mal wieder - Blödsinn wäre, mehr zu investieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hm. Da sitze ich also und trinke mit ihr einen Cocktail - und denke &quot;Schade&quot;. Und bin wohl nicht ganz so kämpferisch wie ich es früher mal war, ich versuche mich ein bisschen besser zu schützen. Und das klappt manchmal ganz gut. Und manchmal überhaupt nicht. Keine Ahnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bleibt es wohl nur das, was es ist. Zwei Bankangestellte im Kampf gegen unsere Erzfeinde, die bösen Bankwesen, die uns zu beiden jeden Tag zu schaffen machen. Ich brauche sie für diesen ganzen Scheiß, der jeden Tag passiert. Zum Zuhören. Und sie mich. Der Arbeitsalltag ist viel erträglicher mit ihr an meiner virtuellen Seite. Wir fehlen einander, wenn einer von uns nicht da ist - das merke ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem Schade. Je mehr man nämlich von ihr persönlich mitkriegt, desto mehr wünscht man sich irgendwie man könnte sie einpacken und mit nach Hause nehmen. Sie herzeigen. Mit ihr leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war schön dir heute Zeit zu verbringen. Dich vor dem Lokal stehen sehen, auf mich wartend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schade...</description>
    <dc:creator>räbreie</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 räbreie</dc:rights>
    <dc:date>2010-01-08T22:33:00Z</dc:date>
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    <title>...</title>
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    <description>Es ist so wie wenn man im Hinterkopf hat &quot;naja wenns noch schlimmer wird, kann ich ja immerhin noch Selbstmord begehen&quot; und man das eh nur denkt, weil man insgeheim weiß, dass man es eh nie durchziehen würde.&lt;br /&gt;
Und genauso denkt man &quot;Hey, ich werde kündigen. Aus. Es reicht.&quot;&lt;br /&gt;
Und man sagt sich das und schreibt Bewerbungen, um irgendwie auszudrücken, wie sehr es einem stinkt, dort zu arbeiten.&lt;br /&gt;
Und dann führt man ein Bewerbungsgespräch und versucht halt sein Bestes, was, nicht besonders viel ist (der eigenen Meinung nach), um sich später nicht vorwerfen zu müssen man habe nicht alles menschenmögliche getan um weg zu kommen, von der jetzigen Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wollen die einen wirklich, in dieser neuen Bude. Das Unglaubliche ist plötzlich real, das ggf. wird zu einem ist&lt;br /&gt;
Und man denkt darüber nach, zu kündigen, man denkt darüber nach, ganz woanders zu sein als jetzt und was ganz anderes zu machen, wirklich und echt und kein hypothetisches Fluchtmittel mehr vor dem Alltag sondern Realität, zum Greifen nahe - und plötzlich merkt man, dass man kündigen will - aber es gerade nicht kann. Klassischer Fall von kalte Füße. Man hat nie damit gerechnet, dass es wirklich sein könnte, dass das alles nicht nur als Ausdrucksmittel für die eigene Wut auf den Job sein kann, sondern dass es wirklich zu einem neuen Job führen könnte. Zu Veränderungen. Aber dabei stinken Veränderungen doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist dass es alles so SCHNELL ging. So verflucht schnell. Ich konnte es nicht glauben, nicht erfassen, nicht begreifen. Ich habe zuviel in die ganze Sache investiert, zu viel Energie. Zu viel &quot;Versuchen wir es mal, wirds ja eh nix&quot; wurde zu einem echten &quot;Ja, doch, es wird was.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wie wenn du immer denkst der letzte Ausweg ist Selbstmord, wenns nicht mehr schlimmer kommen kann - und plötzlich merkst du, dass dir der Ausweg viel schlimmer vorkommt als das Hier und Jetzt.  Du lernst, das Hier und Jetzt irgendwie zu schätzen, du vergleichst es mit anderen Da und Dorts.&lt;br /&gt;
Es ist nirgendwo perfekt. In keinem Job. Und der Job, den du jetzt hast - da weißt du zumindest was dich erwartet, du musst dich nicht übermäßig ärgern - denn du kennst schon alles, über das du dich geärgert hast. Es ist nun mal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neues macht dir offenbar viel mehr Angst als das was jetzt ist. Du hast Angst, es könnte beschissener sein als das Hier und das Jetzt, und du weißt, dass es dann kein Zurück gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du könntest auch alles auf sie schieben, könntest sagen, dass, wenn sie nicht da wäre, es total leicht wäre das berufliche Hier und Jetzt aufzugeben, aber das stimmt nicht. Du hängst an dem beruflichen Hier und Jetzt, ob du es willst oder nicht. Du hängst dich rein für das Hier und Jetzt, auch wenn es noch so beschissen ist. Du hängst dich für den Status Quo, für das was ist, rein. Und du redest dir wieder ein, dass du gehen wirst, sollte es beschissener werden. Jaja, ihr werdet schon sehen, ich schreibe dann wieder Bewerbungen, und die werden mich dann schon nehmen, Ha ha!&lt;br /&gt;
Aber das wirst du nicht. Und wenn du dich bewirbst, kriegst du wieder kalte Füße. Was ist nur los mit dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du wartest darauf, dass sich alles von selbst erledigt. Nur nicht selber die Hosen raufziehen und die Sache in die Hand nehmen - warten bis das Schicksal zuschlägt und deinen kostbaren Job ins Klo runterspült - und dann kannst du sagen &quot;Ich konnte nichts dafür, ich bin gefeuert worden. :(&quot; Und dann kannst du wirklich in Ruhe einen Job suchen, denn dann bleibt dir nichts anderes mehr übrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schätze, das ist es. Ich kann nur in Ruhe Job suchen. Neben dem beschissenen Hier und Jetzt geht das nicht. Ich nehme nicht den erstbesten Job, wenn ich das Gefühl habe es gibt einen Haken. Das war es auch dieses Mal. Ich hatte das dumpfe Gefühl, es hat einen Haken. Dieses Gefühl blieb. Es sorgte dafür, dass ich mit einem Stirnrunzeln das Gebäude verließ und mir dachte &quot;Will ich hier sein?&quot;. Vielleicht rede ich mir dieses Gefühl auch nur ein und beiße mich für die nicht genutzte Chance mal in den Allerwertesten  (Teufel, nicht nur &quot;vielleicht&quot; - ganz sicher werde ich das tun), aber es ist da. Es bewirkt, dass mir der Gedanke &quot;Ich muss heute oder morgen kündigen&quot; ultraschlecht wurde und sich alles gedreht hat - und dass mir von dem Gefühl, dass ich ca. zwei Stunden später hatte, nämlich &quot;Ich kann nicht kündigen. Ich bleib noch eine Weile hier&quot;, es mir sofort wesentlich besser ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war das Ausschlaggebende. Ich bleibe, wegen eines Gefühls, das ich hatte. Und alles im Zusammenhang mit dieser Bewerbung war umsonst - aber ich kann zumindest sagen ich habe es versucht. Ich habe es versucht und bin gescheitert an der unglaublichen Tatsache dass ich es mag, dass alles so bleibt wie es ist. Das ist stärker als alles andere. Das ist im Grunde genommen schon absurd dämlich. Aber es ist so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man bleibt und ärgert sich über Sachen, über die man sich nicht mehr ärgern solllte - weil es überall etwas zu ärgern gibt. Weil kein Job toll oder perfekt ist. Weil überall Arschlöcher herumsitzen, herumrennen, herumstehen, und man an sie gerät, mit ihnen arbeiten muss - denn auch Arschlöcher müssen arbeiten. Es gibt Unterschiede in den Details bei den Jobs, Unterschiede die einen beruflich glücklicher oder unglücklicher machen können. Aber ich denke, das macht es nicht aus. Die Details. Das Meiste ist gleich, überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und deshalb ist es wohl für mich wohl so tröstlich, dass ich zumindest kenne, was mich erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen bleibe ich dann wohl auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht alles so bleiben, wie jetzt. Alles ändert sich ständig. Das wird nicht das letzte Mal sein, dass ich Bewerbungen verschicke. Wenn es schlimmer wird, kann ich ja immer noch kündigen...</description>
    <dc:creator>räbreie</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 räbreie</dc:rights>
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    <title>...</title>
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    <description>Der Donaukanal leuchtet im üblichen ungesunden grau-grün. Aber die Sonne scheint. Es ist heiß draußen, 27 Grad angeblich. Könnte stimmen. Ein beschissener Tag liegt hinter uns, und es war der vorvorletzte von unseren gemeinsamen Tagen. Es liegen also noch genug beschissenere Tage vor mir. Was vor ihr liegt, weiß ich noch nicht so ganz. Sie auch nicht. Aber wir machen eben noch das Beste draus. Ich hab damit angefangen, heute das Beste daraus zu machen, und ich bin froh dass sie auch dafür war.&lt;br /&gt;
Links der Donaukanal und rechts sie, bin ich froh endlich den Kopf frei zu kriegen und mal etwas schönes um mich zu haben.&lt;br /&gt;
Wir laufen beide in T-Shirts, alles was wir darüber anhatten tragen wir am Arm. Weil es so heiß ist. Wir kommen an einer misstrauisch blickenden, auf einer Parkbank sitzenden Besitzerin eines Hundewelpens vorbei. Sie quiekt natürlich vor Begeisterung über das zugegebenermaßen ganz niedliche Tier. Der Hund kommt tollpatschig auf uns zu und sie streichelt ihn. Sie fragt die misstrauische Besitzerin, wie alt er ist. Die misstrauische Besitzerin erwidert, uns misstrauisch musternd, dass er acht Wochen alt ist. &quot;Und da bist du schon so groß?&quot;, fragt sie den Hund. Sie grinst. Ich sehe nur zu und mich interessiert der Hund kein bisschen. Ich weiß nicht, wie groß acht Wochen alte Hunde sein sollten und will es auch nicht wissen. Sie stiehlt dem Hund die Show, wenn sie mit dem Hund spielt. Jedenfalls ist das meine, subjektive Meinung. Ich merke dann, wie sehr mir dieser Moment hier gefällt. Ich bin froh. Mehr brauch ich nicht, nur das hier. Alles andere ist mir gerade egal, ich denke gar nicht daran, ich genieße das hier lieber. Es hat nicht einmal etwas Bittersüßes an sich. Es ist einfach nur schön.&lt;br /&gt;
Ich mag immer so gehen, hier, an diesem hässlichen Ufer. Ich bin  glücklich, für einen kleinen Spaziergang lang, wo ich alles vergesse und lieber beobachte, wie die Leute auf uns beide reagieren. Sogar der dämliche Hund hat irgendwie dazugepasst zu diesem Nachmittag.&lt;br /&gt;
Sie deutet auf den Weg rechts, der auf die Straße führt.&lt;br /&gt;
&quot;Da rauf oder weiter vorne?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Mir ist es egal.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Jetzt sag halt was.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Du bist der Chef.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Bin ich gar nicht. Will ich auch gar nicht sein.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Sicher.&quot; (du Sturste der Sturen)&lt;br /&gt;
&quot;Na dann geh ma halt weiter vorne.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Siehst, ich hab doch gesagt dass du der Chef bist.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Na wenn du nix sagst?!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Eben, ich sag nix, ich entscheide nix, du hast entschieden - also bist du der Chef.&quot;&lt;br /&gt;
Als ich einen Blick zu ihr mache, seh ich nur ein Auge hinter den blonden Haaren hervorlinsen. Es sieht nach vorn. Plötzlich schüttelt der ganze Kopf.&lt;br /&gt;
&quot;Is ja eh egal ob ich der Chef bin, du hörst ja sowieso nicht auf mich.&quot;&lt;br /&gt;
Nach einer Denkpause, meine ich:&lt;br /&gt;
&quot;Das stimmt wohl.&quot;&lt;br /&gt;
Sie lächelt.&lt;br /&gt;
Und ich lächle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir gehen weiter, zu zweit.&lt;br /&gt;
Und meistens ärgern wir uns gegenseitig.&lt;br /&gt;
Das machen wir eben so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr schön in der Sonne.</description>
    <dc:creator>räbreie</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 räbreie</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-23T17:36:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://cabanamoon.twoday.net/stories/5955264/">
    <title>...</title>
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    <description>Tag des &quot;Tut mir leid&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war&apos;s dann, Joel. Es ist bald weg.&lt;br /&gt;
Ich weiß.&lt;br /&gt;
Was sollen wir tun?&lt;br /&gt;
Es genießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie redet über irgendwas und mir fällt nichts ein, was ich erwidern könnte. Etwas normales.&lt;br /&gt;
Mir ist nicht danach. Dazu schwebt dieses etwas im Raum, es steht etwas zwischen uns, heute, was sie zu überspielen versucht hat - für mich nicht besonders erfolgreich.&lt;br /&gt;
Also sage ich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Tut mir leid dass ich es so schwer mache.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Wenn es dadurch für dich leichter ist... dann machen wir es schwer.&quot;&lt;br /&gt;
Das ist es garantiert nicht. Aber das sage ich nicht. Ich sage:&lt;br /&gt;
&quot;Ich weiß nicht...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Schau nicht so.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Tut mir leid.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Mir fällt es auch nicht leicht.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie starrt ins Leere. Nicht zu mir. &quot;Es tut mir so leid, dass ich dich zurück lasse.&quot;&lt;br /&gt;
Ich sehe sie an und sage, nach einer Pause: &quot;Schon okay.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Jänner. Oder Februar.&lt;br /&gt;
Unser liebevoller Kleinkrieg ist auf dem Höhepunkt.&lt;br /&gt;
Als ich sie nerve, droht sie mir ihre volle Wasserflasche zuzuwerfen.&lt;br /&gt;
Ich höre nicth auf und denke, dass sie blufft.&lt;br /&gt;
Doch sie blufft nicht, sondern wirft.&lt;br /&gt;
Und ich werde nass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie sagt grinsend und mit funkelnden Augen: &quot;Das nächste Mal weißt du, dass ich wenn ich das mache, was ich sage.&quot;&lt;br /&gt;
Und ich finde es irritierend.&lt;br /&gt;
Doch sie hat recht.&lt;br /&gt;
Sie macht immer das, was sie sagt.&lt;br /&gt;
Das macht sie wirklich immer.&lt;br /&gt;
Sie ist stur wie ein Bock.&lt;br /&gt;
So stur dass man mit ihr zu streiten beginnt.&lt;br /&gt;
Und sich mit ihr Wortgefechte liefert.&lt;br /&gt;
Und sich ärgert, wie man nur so stur sein kann.&lt;br /&gt;
Und sich ärgert, warum man das an jemandem schätzen kann.&lt;br /&gt;
Sogar mit ihr zu streiten liebt.&lt;br /&gt;
Alles liebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich bin nicht weit weg, das heißt ich muss ohnehin zu dir kommen, wenn ich dich wieder mal mit Wasser anspritzen möchte.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Diese Erlebnisse waren nicht die letzten die wir beide gehabt haben, da folgen noch welche.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Wahrscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Nimm es nicht so schwer.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja. Komm gut nach Hause.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Du auch. Bis morgen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Bis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
morgen.&quot;</description>
    <dc:creator>räbreie</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 räbreie</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-22T18:58:00Z</dc:date>
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    <title>...</title>
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    <description>&quot;Ich hab eh nicht gewusst wie ich es dir sagen soll.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem 50-minütigem Telefonat währenddessen sie mit U-Bahn und Auto fährt und mein Handyakku den Geist fast aufgibt lege ich auf und starre irgendwohin. Starre, nur damit ich nicht zu lange denken kann. Starre und denke dennoch und will nicht denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und später beschließe ich, mich zu betrinken. Das ist das einzige, was mir einfällt. Ich bekomme eine ganze Flasche voll aber ich gehe dann dennoch heim. Ich komme betrunken nach Hause und trinke daheim weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will nicht. Nicht nicht nicht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Summer in the city, I&apos;m so lonely lonely lonely&lt;br /&gt;
I&apos;ve been hallucinating you, babe, at the backs of other women&lt;br /&gt;
And I tap on their shoulder and they turn around smiling&lt;br /&gt;
But there&apos;s no recognition in their eyes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh summer in the city means cleavage cleavage cleavage&lt;br /&gt;
And don&apos;t get me wrong, dear, in general I&apos;m doing quite fine&lt;br /&gt;
It&apos;s just when it&apos;s summer in the city, and you&apos;re so long gone from the city&lt;br /&gt;
I start to miss you, baby, sometimes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
When it&apos;s summer in the city&lt;br /&gt;
And you&apos;re so long gone from the city&lt;br /&gt;
I start to miss you, baby, sometimes&lt;br /&gt;
I start to miss you, baby, sometimes&lt;br /&gt;
I start to miss you, baby, sometimes</description>
    <dc:creator>räbreie</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 räbreie</dc:rights>
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    <title>...</title>
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    <description>Es ist schon merkwürdig. Ich spielte Mistkübel für einen Menschen. Und gestern war ich mit diesem Menschen, mit ihr, essen und spazieren. Sie wirkte wieder wie früher.&lt;br /&gt;
Und ich fühle nicht mehr das was ich früher fühlte. Ich bin misstrauisch. Auf Distanz. Ich habe mich verändert. &lt;br /&gt;
Ich bin nicht mehr ungezwungen in ihrer Nähe. Ich bin auch nicht glücklich in ihrer Nähe. Das ist alles wohl irgendwie... vorbei. Ich weiß nicht. Ist auf jeden Fall merkwürdig, sie so wieder zu sehen - so wie sie früher war. So ähnlich zumindest. Nach all dem was sie in den letzten Monaten getan hat. Das alles, was sie getan hat, hat mich glaube ich geprägt. So höre ich ihr zu und sie redet und redet. Während sie wohl glaube ich langsam begreift, was sie überhaupt getan hat mit mir und es ihr leid tut, sie deswegen soviel redet. Sie sagt am Telefon, ich krieg es ab. Alles. Das stimmt allerdings. Ich war diese Rolle schon so... gewohnt... Ich hoffe, das was sie vorhat, klappt. Und wir gehen getrennte Wege. Das tut mir sicher gut. So können wir vielleicht auch Freunde sein. Auch wenn ich derzeit keine Lust verspüre, mich für diese Freundschaft anzustrengen. Das hab ich schon genug, und es wurde ausgenutzt. Ich wäre gespannt zu sehen, was SIE für Anstrengungen unternimmt... Sie ist längst nicht mehr das, was sie mal war. Sie ist jemand ganz anderes. Auch wenn sie nur bedingt etwas dafür kann. Aber ich habe mein Vertrauen in sie wohl eher verloren und werde mich ein wenig verschließen.&lt;br /&gt;
Es wird merkwürdig sein, wenn wirklich alles so geschieht... Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The times, they are a-changin&apos;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich höre jemandem zu der sehr gerne redet und auch gerne herumspinnt, und dieser männliche Jemand sagt dass er eine Beziehung will mit einer Frau, die nicht herumspinnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich höre jemandem zu der eine Pizza isst und mir dabei gegenüber sitzt. Wir sind alte Freunde und bleiben es wohl auch noch sehr sehr lange. Oft kommt es einem derzeit vor als wären wir verheiratet, so oft wie wir zwei zusammen irgendwo hin fahren oder -gehen. Sie symbolisiert für mich Heimat und Vertrautheit, was schon oft gegen die Großstadt geholfen hat. Sie war immer Trost. Und ich glaube, dass wir alle beide eifersüchtig wären, wenn der andere vergeben wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich höre jemandem zu den ich noch nicht lange kenne, aber jeden Tag ein wenig mehr kennen lernen will. Dieser weibliche Jemand ist ein wenig verrückt, so wie ich. Auf die gleiche Art und Weise verrückt. Sie hätte dieses wundervolle Potenzial, dass man mit ihr in seiner eigenen kleinen Welt leben kann. Man verwendet Insider-Ausdrücke, man hat die verrückesten ideen, und sie entstehen nur weil man zu zweit über etwas nachdenkt und dabei zuviel Fantasie hat. Das wirkt ungeheuer anziehend. Sie bringt mich zum Lachen, mit ihrer/unserer kleinen Welt. &lt;br /&gt;
Sie ist sehr süß. Irgendwie bin ich süchtig danach. Nach dieser ganzen Sache, die wir da angefangen haben. Ich bin süchtig danach, mit ihr tagsüber diese blödsinnigen Ideen zu spinnen, ich bin süchtig nach ihrer Gesellschaft, danach mit ihr zu tun zu haben. Ich glaube, ich bin wohl süchtig nach IHR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheiße. Was mach ich da nur schon wieder...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich glaube, dieses Mal krieg ich es vielleicht in den Griff. Obwohl es mir jetzt schon schwer fällt. Und ich Angst habe dass es vielleicht schon zu spät sein könnte für mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hm. Nun ja. Besser als Mistkübel-spielen ist es aber auf jeden Fall.</description>
    <dc:creator>räbreie</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 räbreie</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-29T00:07:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://cabanamoon.twoday.net/stories/5580754/">
    <title>...</title>
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    <description>Sie telefoniert. Ich beginne, die Serviette vor mir in kleine Futzerl zu reißen und sie mit den Futzerln zu bewerfen. Sie rächt sich sofort mit größeren Futzerln, während sie telefoniert. Eines meiner Futzerl trifft sogar in ihren Ausschnitt und sie sieht mich, mit dem Handy am Ohr, überrascht an und nimmt sofort das allergrößte Futzerl das sie findet. (Es ist eigentlich fast die ganze Serviette) Als wir gegangen sind, sagt sie, dass ich den ganzen Tag so gemein bin, und das, obwohl sie eh so müde ist. Die letzten beiden Stunden beschwerte sie sich schon darüber, dass es regnet, und das, obwohl sie eh so müde ist, dass ein großer, schwerer Regentropfen sie direkt am Augenlid traf , und das, obwohl sie eh so müde ist, dass wir herumlatschen müssen, und das, obwohl sie eh so müde ist. Jedes mal nach einem &quot;...obwohl ich eh heute so müde bin&quot; schafft sie es vielleicht drei Sekunden lang, ernst dreinzuschaun bevor sie zu lächeln beginnt und mich ansieht. Irgendwann mal werd ich noch mal einfach tot umfallen wenn sie das tut. Ich kann mir das richtig vorstellen: Noch einmal dieses Lächeln und Bamm - ich liege da und rühr mich nicht mehr.&lt;br /&gt;
Herzinfarkt aufgrund von Verstrahlung durch umwerfendes Lächeln. &lt;br /&gt;
Dann muss sie mich wiederbeleben - und das, obwohl sie eh so müde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir uns verabschieden, sagt sie diesen Satz, den ich ihr immer sage. Beim ersten Mal war das glaube ich, als ich sie im Krankenhaus besuchte, vor einem Jahr. &quot;Halt die Ohren steif&quot;, lautet dieser Satz. Keine Ahnung wie ich darauf gekommen bin damals, aber seitdem ist das wohl sowas wie unserer kleiner persönlicher Trost-Satz. Der Ich-verabschiede-mich-jetzt-aber-du-stehst-das-was-vor-dir-liegt-schon-durch-auch-wenn-ich-gerade-nicht-da-bin-denn-ich-denke-an-dich-Satz. Ich stehe auf. Sie sitzt und winkt mir zu. Ich winke zurück. Einer von uns beiden schickt dem anderen, wenn wir dann ein paar Minuten alleine sind unter der Menschenmenge, nach solchen Verabschiedungen meistens noch eine SMS - warum, das weiß ich auch nicht. Vermutlich, weil wir uns nie wirklich fertig voneinander verabschiedet fühlen. Die SMS kommt, als ich in der anderen U-Bahn sitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich versuchs. Ohne dich ist das schwer, aber ich halt die Ohren steif, dirzuliebe. Weil du es mir gesagt hast. Weil du dort gesessen bist und mir gewunken hast, während ich aufstand und zurückgewunken habe. Während mir deine Stimme, die den Satz sagt, im Kopf blieb und Trost spendete. Den ganzen, verdammten Freitag den Dreizehnten.</description>
    <dc:creator>räbreie</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 räbreie</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-13T21:02:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://cabanamoon.twoday.net/stories/5496002/">
    <title>...</title>
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    <description>Das ist es. Ich hab die Lösung gefunden. Sie ist die einzige, die mir langsam aber sicher einfällt und sie ist simpel und gut:&lt;br /&gt;
Ich werde einfach Alkoholiker.&lt;br /&gt;
Ja, so einfach ist das. Ich gehe arbeiten und Ehemann und einkaufen mit Ehemann und Romantikwochenende mit Ehemann und Familie mit Ehemann und sich total scharf anziehen und mit mir zum Billa gehen und dann heim zum Ehemann und dann daheim verrückt werden vor Kummer, jeden einzelnen Tag. Gerade noch bis zur Haustür schaff ich es fast immer, bis ich dann am Boden kauere im Vorzimmer, mit Jacke und Schal und Rucksack noch in irgendeiner Form auf meinem Körper.&lt;br /&gt;
DANN kommt ab jetzt der Alkohol ins Spiel.&lt;br /&gt;
Es ist schon alles wurschter, wenn man betrunken ist. Ich merke es gerade. Also werd ich mich einfach regelmäßig ansaufen. Mir egal in welcher Form. Ist nicht so als würde sich irgendwer dafür interessieren, ob ich mich ansaufe oder nicht. Ob ich mich alleine ansaufe, in der Wohnung, oder ob ich mich in der Gruppe ansaufe. Mich eigentlich am allerwenigsten, hab ich gerade festgestellt. Genauso ist es ja auch nicht so als würde sich auch nur irgendwer für irgendwas interessieren, was ich so tue, hier in dieser schönen wunderbaren grauen dreckingen verkommenen Riesenstadt in der alles und jeder scheiße ist. Es gibt keine Gruppe.&lt;br /&gt;
Nachdem ich eh nix vertrage wird das ganze Unterfangen auch billig.&lt;br /&gt;
Wow, das ist eigentlich eine ziemlich einfache Idee. Aber sie funktioniert schon mal im Ansatz ziemlich gut. Auch das merk ich gerade.&lt;br /&gt;
Dann hab ich etwas, auf was ich mich freuen kann. Nach der Arbeit betrunken sein. Alles, was ich tagtäglich erlebe, wo ich am liebsten schreiend davonlaufen würde, aber so tun muss als wäre alles großartig und schön, alles woran ich so denke wenn ich dort bin oder schon daheim bin wird dann letzten Endes wurscht sein. Alle Menschen werden wurscht sein. Denn ich werde durch einen dichten Nebel von Alkohol nichts mehr erkennen.&lt;br /&gt;
Ich hätte schon viel früher draufkommen sollen. Klar, irgendwann ist jeder Rausch aus und ich bin wieder in der dämlichen Realität, aber danach werde ich auch wieder mal wieder irgendwann betrunken sein und darauf muss ich halt hinarbeiten. Das ist dann mein Trost. Damit ich irgendetwas habe worauf ich hinarbeiten kann. Um nicht vollkommen verrückt zu werden.&lt;br /&gt;
Ich bin der geborene Verlierer, also werde ich das machen was wir Verlierer immer tun: Wir scheißen drauf und trinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für ein Tag. Ein Tag, an dem man endlich Erkenntnisse hat, ist ein guter Tag.</description>
    <dc:creator>räbreie</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 räbreie</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-05T18:45:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://cabanamoon.twoday.net/stories/5423037/">
    <title>2009 also. Zu Weihnachten sehr viel Familie. Und irgendwie sentimental. Und Silvester...</title>
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    <description>2009 also. Zu Weihnachten sehr viel Familie. Und irgendwie sentimental. Und Silvester nicht schlecht, sturzbetrunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos von London. Sie vermeidet es, Fotos zu zeigen auf denen jemand zu sehen ist. Die Weihnachtsbeleuchtung am Schwedenplatz leuchtet, während sie links von mir mit der Beleuchtung um die Wette leuchtet. Sie strahlt. Sie hat eine Kapuze auf wegen der Kälte, aber ich sehe trotzdem ihr Gesicht. Sie &lt;b&gt;lacht&lt;/b&gt;. Endlich scheint es ihr besser zu gehen. Das ist wie ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon tausendmal zuvor nimmt mein Zufriedenheitsgefühl, meine gute Laune mehr ab, je länger es her ist dass ich mich von ihr verabschiedet habe. Solange sie neben mir geht, mir gegenüber sitzt, ist es schön. Gut. Wir sind zu zweit, wir sind das alte Team, wir reden, wir hören zu, wir wünschen einander das Beste, wir streiten, wir ziehen uns gegenseitig auf, wir schütteln den Kopf über den anderen à la &quot;bei dir ist Hopfen und Malz verloren&quot; - wir kommen rüber wie ein altes Ehepaar. Wir haben diese... Sache. Dieses Etwas, diese Beziehung zueinander. Die uns irgendwie nicht voneinander loskommen lässt. Ich brauche sie und sie braucht mich. Auf die eine oder andere Art und Weise.&lt;br /&gt;
Aber ich muss immer wieder weggehen von ihr. Und das ist es erst, was so... grauslich ist. Einsamkeit. Wie es wieder sein wird wenn ich sie eines Tages dann nicht mehr täglich sehe, das weiß ich nicht. Daran will ich einfach nicht denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal wie dieses Spiel ausgeht, wie es weitergeht im neuen Jahr - ich bin auf keinem Fall der Gewinner. Aber das macht nichts, ich habe es jetzt kapiert. Ich bin kein Gewinnertyp. Ich kriege nie das Mädchen. Am allerwenigsten sie, denn sie ist die Traumfrau. Die Frau, die dir das Gefühl gibt, es muss wohl doch sowas wie einen Gott geben, denn wer sonst könnte jemanden wie sie erschaffen. Etwas in ihr ist oft zerbrochen, kaputt wegen dem was ihr alles passiert ist, sie ist... ein tragischer Charakter in diesem Spiel. Ich will sie immer wieder versuchen hinzubiegen, hinzukriegen. Sie ist die Superlative, die man nicht vergessen kann, die es schwer bis unmöglich macht, an jemand anderen zu denken als an sie. Und es passt wie die Faust aufs Auge, dass diese Superlative, diese Traumfrau natürlich vergeben ist. Das wird sich nicht ändern, wie sehr ich auch kämpfen mag um sie - und ich habe 2008 mal um sie gekämpft, obwohl ich wusste dass es vergebens ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles andere wäre auch Glück. Glück braucht man, um zu gewinnen. Und gewinnen ist nicht so mein Ding.</description>
    <dc:creator>räbreie</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 räbreie</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-04T11:13:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://cabanamoon.twoday.net/stories/5366825/">
    <title>Es ist Sommer und wir reden, in der Küche, zu zweit. Psychotherapiesitzung. Ich höre...</title>
    <link>http://cabanamoon.twoday.net/stories/5366825/</link>
    <description>Es ist Sommer und wir reden, in der Küche, zu zweit. Psychotherapiesitzung. Ich höre ihr zu. Als sie fertig ist, strecke ich meine linke Hand aus und sie ihre rechte, und ich drücke ihre Hand. Wir lächeln beide. Anschließend räuspern wir uns und stehen auf, verlassen die Küche. Sie schreibt mir dass es schön war, während ich mich für die Berührung entschuldige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Winter und wir reden, gar nicht. Wir reden nicht. Wir gehen nebeneinander und ich liebe sie jeden einzelnen Tag aber sie schweigt, sie will in Ruhe gelassen werden. Sie redet einfach über gar nichts mehr mit mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Februar und ich schreibe ihr, dass sie in die Küche kommen soll, jetzt sofort. Und ich falle ihr dort um den Hals, weil ich mich so freue und sie strahlt wie zehn Tage Sonnenschein. Sie war so überglücklich und deswegen war ich es ebenso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Juni, und sie schenkt mir Dinge zum Geburtstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist März, und der Blick in ihren Augen ist herzzereißend. Wir gehen nebeneinander am Schwedenplatz und unsere Arme berühren sich ein paar mal unbeabsichtigt, während sie redet und redet und nicht mehr aufzhören scheint. Und nie liebte ich sie mehr als an diesem Abend, als ich von der größten Ungerechtigkeit die ihr geschehen konnte in aller Ausführlichkeit erfuhr, als wir am Schwedenplatz spazieren gingen und ich das in ihren Augen sah, was ich sah. Ich wollte alles und jeden umbringen der ihr auch nur jemals ein Haar krümmen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist November, und ich schlage mit ihr abends die Zeit tot, indem ich sie in einen Elektroladen schleife, in dem dann ein Stromausfall gibt und wir deswegen viel länger brauchen als gedacht, bis wir an der Kasse vorbei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Dezember und ich sauge jeden Augenkontakt auf wie ein Schwamm, denn er wird immer seltener. Ich denke an den Sommer, an diesen Tag als ich ihre Hand berührt habe in der Küche, ich denke immer wieder daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist November, und wir sitzen nach dem Elektroladen-Abenteuer zu zweit bei McDonalds und albern lachend herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Winter und ich fühle diese Kälte. Es gab soviele Monate, an denen ich mich ihr nahe fühlte, in denen wir tausend Dinge miteinander geschrieben oder gesprochen haben. Es ist Winter und Ich fühle ihre Nähe, neben mir, aber es ist alles so kalt. Wir erzählen anderen von Dingen, die wir einander erzählt haben, die wir miteinander erlebt haben.&lt;br /&gt;
Aber es ist alles eigentlich nur noch aus Gewohnheit, weil wir monatelang gemeinsam unterwegs waren. Und es ist alles so kalt. So verdammt eiskalt. Und wenn sie mir tausendmal sagt, dass es nichts mit mir zu tun hat - es ist trotzdem eiskalt.&lt;br /&gt;
Wir waren einmal ein Team. Ein verdammt gutes Team. Jetzt fühlt es sich so an als würden wir aus Gewohnheit miteinander reden. Und nebeneinander gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I , I still remember, how you looked that afternooon.&lt;br /&gt;
There was only you.</description>
    <dc:creator>räbreie</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 räbreie</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-04T21:48:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://cabanamoon.twoday.net/stories/5364434/">
    <title>it&apos;s nothing but time and a face that you lose&lt;br /&gt;
I chose to feel it...</title>
    <link>http://cabanamoon.twoday.net/stories/5364434/</link>
    <description>it&apos;s nothing but time and a face that you lose&lt;br /&gt;
I chose to feel it and you couldn&apos;t choose&lt;br /&gt;
I&apos;ll write you a postcard&lt;br /&gt;
I&apos;ll send you the news&lt;br /&gt;
from a house down the road from real love</description>
    <dc:creator>räbreie</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 räbreie</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-03T21:24:00Z</dc:date>
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    <title>Ich habe Freunde, die sich nie melden. Ich habe Freunde, die sagen &quot;lass uns...</title>
    <link>http://cabanamoon.twoday.net/stories/5350419/</link>
    <description>Ich habe Freunde, die sich nie melden. Ich habe Freunde, die sagen &quot;lass uns etwas unternehmen&quot; und sich dann nicht mehr melden. Ich habe Freunde, die sich nicht mehr für mich interessieren.&lt;br /&gt;
Ich habe eine Frau, die ich liebe und die mich als Punching Ball verwendet für ihren Frust, nachdem ich ihr durch eine grauenvolle Zeit geholfen habe. Nachdem sie gesagt hat dass ich ihr gut tue. Nachdem ihrer besten Freundin aufgefallen ist dass ich ihr gut tue. Nachdem sie mir gesagt hat dass wir unter anderen Umständen mehr geworden wären als nur Freunde. Nachdem sie mir gesagt hat dass sie noch nie mit einem Mann so etwas gehabt hat wie mit mir und dass ich derjenige bin der sie am besten versteht. Dass ein Teil von ihr genau dasselbe wollte wie ich aber dass es nun mal nicht geht. Nachdem es keine Geheimnisse zwischen uns gab. Nachdem mir klar wurde dass ich noch nie mit jemandem so ein Verhältnis hatte wie zu ihr. Nachdem sie sagte er darf nichts erfahren von meinen Gefühlen, denn er würde unser Verhältnis zueinander nicht verstehen. Nachdem ich getrauert habe um diejenigen die gestorben sind und sie anderthalb Wochen nachdem es passiert ist getroffen habe. Nachdem sie sagte, sie sei immer für mich da. Und nachdem ich ihr genau dasselbe versichert habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist sie jetzt kalt. Und schweigt. Schweigt oder spinnt mich an und findet alles was ich sage oder tue nervig. Sagt mir die Uhrzeit zu der sie schlafen gegangen ist. Mit ihrem Mann. Ist streitlustig. Beredet nicht mehr alles mit mir sondern nur das was ihr nicht passt innerhalb seiner Familie. Sagt mir dass sie keine Aufheiterung will. Ich weiß, was sie bedrückt, und früher haben wir darüber immer gesprochen und ich hab versucht ihr zu helfen und ihr zuzuhören. Und ich habe es auch geschafft. Aber auch das will sie jetzt nicht. Also schweigen wir. Als wären wir Fremde. Ich sage auch nichts, weil jedes Wort von mir sie zu stören scheint. Weil jedes Wort von mir diese neue Stimmlage von ihr heraufbeschwört die feindselig klingt und die alles kritisiert - nicht freundschaftlich-spaßig kritisiert, sondern jemanden den man nicht mag kritisiert. Also sage ich lieber nichts. Also schweigen wir. Als wären wir Feinde. Sie sagte ich solle es nicht persönlich nehmen und das ist nicht ihre Absicht, so zu mir zu sein. Aber sie schon so lange so. Und alles scheint sich gegen mich alleine zu richten und ich verstehe nicht warum. Ich verstehe nicht was geschehen ist. Es macht auch keinen Unterschied - wenn ich ihr Punching Ball sein soll dann bin ich das - aber es ist schwierig. Verwirrend. Unangenehm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe Freunde die in dieser Stadt sind und die mir gesagt haben dass wir uns öfters sehen werden - und sie enttäuschen mich alle. Sie reden davon was sie tun oder getan haben und wenn man sie fragt ob sie Zeit für einen haben dann haben sie das nicht. Ich habe Arbeitskollegen die nie mehr als Arbeitskollegen sein werden. Diejenigen die schon weg sind waren mir zum Teil viel lieber als die Gemeinschaft die jetzt da ist, es ist eine nicht vorhandene Gemeinschaft. Ich habe keine Lust abends wegzugehen. Ich wüsste außerdem nicht mit wem, und es interessiert auch niemanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe Freunde zuhause, zu denen ich nicht mehr so recht gehöre weil ich ihre Interessen nicht teile, was aber früher nie ein Problem war. Sie fixieren sich nur jetzt viel mehr auf dieses eine Interesse und deswegen passe ich nicht mehr zu ihnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe Freunde die gerade im Ausland sind und von denen ich mir erwarte dass sie alles besser machen wenn sie wieder zurück sind, aber das stimmt nicht. Sich von ihnen mehr zu erwarten als von anderen Menschen ist Bullshit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder scheint so etwas wie ein neues Leben zu haben in dem ich nur mehr einen ganz kleinen Platz finde - oder gar keinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun kommt die Weihnachtszeit. Vor einigen Monaten sagte ich ihr noch, dass ich gerne mit ihr nach London fliegen würde. Sie meinte leise, dass das nicht geht. Ich sagte, ich weiß. Es geht auch nicht um London im Speziellen, sondern darum, mit ihr Zeit zu verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun kommt die Weihnachtszeit und sie fliegt mit ihrem Mann ausgerechnet nach London. Sie sagte mir das als sie noch mit mir über alles redete vor zwei Monaten und entschuldigt sich dafür. Sie erzählt mir alles mögliche über ihn und ich muss so tun als mache es mir nichts aus, damit sie kein schlechtes Gewissen hat. Bald schon verliere ich sie ganz, aber das macht nichts, denn ich hatte sie nie wirklich.&lt;br /&gt;
Dann hat es auch endlich ein Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es nie ein Ende haben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie dieses Jahr bald zu Ende ist und am Horizont nur derselbe Scheiß steht, mit einer anderen Ziffer hinten dran am Kalender und denselben Dingen die mich bisher auch schon erwartet haben. Mit mehr Verlust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir ist alles schon egal.</description>
    <dc:creator>räbreie</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 räbreie</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-27T22:17:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://cabanamoon.twoday.net/stories/5280630/">
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    <description>Arbeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmung ist gerade geladen bis zum geht-nicht-mehr. Die ganze Zeit runzelt jeder die Stirn und das was vom zarten neugebildeten, Mini-Teamgeist noch übrig war, wird von Tag zu Tag weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man schiebt trotzdem Überstunden, vermutlich in der unterbewussten Hoffnung, dass man nicht entlassen wird - sollte jemals irgendjemand sehr wichtiges überlegen, wer &quot;gegangen wird&quot; und wer nicht. Aber eigentlich ist es Blödsinn. Falsch. Eigentlich sollten wir uns wohl alle nach einem neuen Job umsehen anstatt Überstunden zu schieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist schon merkwürdig, das ganze. Das drückt sehr auf die Stimmung. Ungewissheit wie es weiter geht. Manche sind ihr ganzes leben lang schon da. Was diese Leute wohl tun würden, wenn sie wirklich entlassen werden würden? Sie sind auch diejenigen, denen man es am meisten anmerkt. In ihren Gesichtern, in ihrer Art am Telefon mit dir zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ja. Ich werde erst mal Abwarten, was für Katastrophen auf uns zukommen werden. Dann kann ich immer noch irgendetwas machen. Das sinkende Schiff verlassen. Oder das gesunkene, wohl eher.</description>
    <dc:creator>räbreie</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 räbreie</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-26T20:15:00Z</dc:date>
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